Wasserbetten: Schlafplatz der oberen Zehntausend?

Immer wieder bekommen es Menschen mit Rückenproblemen oder selbst Schlafstörungen zu hören: Nur ein gutes Bett kann helfen, die Beschwerden zu lindern. Das Wasserbett ist auf der Liste der Empfehlungen sehr weit oben, wenn nicht die Nummer eins bei den Geplagten, die endlich am Morgen nicht mehr schon mit Schmerzen aufstehen wollen. Sicher gibt es auch Rückenerkrankungen, gegen die das Wasserbett alleine niemals helfen kann, wo Operationen, eine angepasste Gymnastik und Medikamente dringend erforderlich sind. Diese Maßnahmen helfen jedoch alle nicht, wenn dann eine durchgelegene, instabile Matratze die Entspannung während des Schlafens unmöglich macht.

Der Ruf vom Wasserbett hat sich in den letzten Jahren gewandelt: Die zunächst als dekadent und anrüchig geltende Ausstattung für das Schlafzimmer ist nun eher mit dem Leumund verbunden, ein Bett für die oberen Zehntausend geworden zu sein. Dass dies nicht stimmt, beweisen immer mehr Kunden, die sich in Shops, wie www.aqua-comfort.net ein Wasserbett bestellen, einfach, weil sie den erholsamen, schmerzfreien Schlaf zu schätzen wissen.

Preise für Wasserbetten

Die Preise für Wasserbetten sind mittlerweile an die verschiedenen Kundengruppen angepasst. Sicher gibt es Betten, die mehrere Tausend Euro kosten. Dies ist aber dann oft im Design begründet, ebenso, wie in Zusatzausstattungen, die nicht unbedingt erforderlich sind. Die Preise für durchaus taugliche komplette Wasserbetten oder Wassermatratzen lassen sich durchweg mit denen für gute Bandscheibenmatratzen vergleichen – auch diese kosten ihr Geld, in Kombination mit den Möbeln nach Wahl. Ein Wasserbett zu kaufen, bedeutet also nicht zwangsläufig, mehr Geld auf den Ladentisch zu legen oder an den Shopbetreiber zu überweisen, als für ein anderes Bett. In der Wahl vom Bettgestell und anderen Faktoren ist der Kunde nämlich absolut flexibel – was nichts anderes heißt, als dass selbst entschieden werden kann, ob ein Bettkasten mit Schubladen, ein exklusives Massivholzgestell oder ein Kopfteil aus Glas angeschafft werden, oder ob man sich auf eine einfachere Konstruktion zum Wohle der Gesundheit, zugleich aber des Geldbeutels beschränkt. Ist aus medizinischen Gründen ein besonderer Schlafplatz erforderlich, bekommen Menschen in einem Sozialstaat, wie die BRD es nun einmal ist, sogar finanzielle Hilfen, zum Beispiel von den Krankenkassen. Nur, weil man arm ist, muss man nicht auf einer, dem Kartoffelsack schon sehr ähnlichen, Matratze vegetieren.

Die gesundheitlichen Aspekte vom Wasserbett

Im Wasserbett spielen zwei Faktoren eine Rolle. Das ist zum einen die Beheizbarkeit der Wassermatratzen, zum anderen der Druckausgleich, der an das Gewicht und die Probleme des Schläfers angepasst werden kann. Die Befüllung vom Wasserbett erfolgt nach den Kilos, die der Besitzer auf die Matratze bringt. So erfolgt eine optimale Entlastung der Druckpunkte, wie zum Beispiel den Schultern. Liegt der Körper entspannt in der bestmöglichen Lage, entspannen sich verspannte Muskelpartien. So können Schmerzen, bis hin zu schlimmen Verspannungskopfschmerzen, mit dem Kauf vom Wasserbett der Vergangenheit angehören. Welche verschiedenen Modelle es gibt, ist auf de.wikipedia.org beschrieben. Die Heizung im Wasserbett sorgt zusätzlich für Entspannung. So ist nach einer kleinen Eingewöhnungsphase, die allerdings nicht, wie früher einmal der Fall, mit Schaukeln und Wassergeräuschen verbunden ist, schnell eine Besserung aller Schmerzen festzustellen.

Nicht mehr benötigte Wasserbetten sinnvoll weitergeben

Eine Renovierung vom Schlafzimmer bringt neuen Schwung ins Leben. Das alte Modell vom Wasserbett, das nun nicht mehr benötigt wird, kann aber durchaus an anderer Stelle noch Menschlichkeit beweisen. Statt das alte Möbelstück einfach wegzuwerfen, könnte bei einer Hilfsorganisation angefragt werden, ob nicht jemand Verwendung dafür hätte. Die Organisationen, etwa die Betreiber der Gebrauchtmöbel-Börse vom Roten Kreuz, kommen sogar und helfen beim Abbau des noch intakten Betts – und irgendwo ist sicher ein Mensch, der sich selbst kein Wasserbett leisten kann und froh ist, für wenig oder kein Geld eines zu bekommen. So spart man am Ende noch Entsorgungskosten, Mühe beim Abtransport und Zeit; dafür bekommt ein bedürftiger Mensch einen Traum erfüllt: In Form eines wenngleich alten, aber noch nutzbaren Wasserbetts.

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