Steigende Spritpreise: Sind Autos bald den Reichen vorbehalten?

Ökosteuer und E10, Rohölspekulanten: das alles sind Worte, die dem Autofahrer die Galle zum Überlaufen bringen. Immerhin haben sich die Spritpreise in den letzten Jahren kräftig nach oben entwickelt. Wurden Dieselfahrzeuge vor zwei Jahren noch mit etwa einem Euro und fünf Cent für den Liter betankt, bezahlt man aktuell weit über 1,40 für einen Liter Diesel. Die Benziner unter den Autos kosten gleich noch mehr, zumindest in Sachen Sprit. Politiker fordern aber immer noch weiter steigende Preise und die Ölkonzerne erfüllen diese Wünsche schon ohne weitere Steuererhöhungen. Der Fahrer mit normalem Einkommen ist in einer Zwickmühle: Alte Autos verbrauchen meistens sehr viel mehr Sprit, als neue, werden zudem aufgrund nicht hinlänglich erfüllter Umweltbedingungen höher besteuert. Allerdings kosten neue Autos, die etwas sparsamer fahren und weniger Steuern kosten, auch eine Stange Geld, das nicht jeder auf dem Sparkonto hat. Der tägliche Weg zur Arbeit und die normalen Strecken, die sonst noch so zurückzulegen sind, kosten also mit jedem Cent, den die Kraftstoffpreise ansteigen, immer mehr. Nicht immer und überall gibt es aber öffentliche Verkehrsmittel; sei es, dass die Verbindungen in ländlichen Gegenden nicht ausreichend vorhanden sind, oder dass für den Schichtdienst keine Anschlüsse vorgesehen sind.

Beim Tanken sparen mit E10?

Die Fahrzeugbesitzer wollen ihre Autos nicht unbedingt mit E10 betanken. Sie haben Angst, dass ihre Autos das nicht vertragen könnten. Immerhin kauft sich niemand über das Internetportal www.carstart.de ein Auto, um es dann durch das Tanken kaputt zu machen. Die Alternative ist teuer: Für die bisher bekannten Kraftstoffe, außer Diesel, haben die Preise extrem angezogen. Es könnte einem schlecht werden, sind doch die Preise mittlerweile in Euro höher, als man es in DM beim gleichen Betrag schon nicht mehr gut fand – so denken zumindest die älteren Generationen. Nun ist dem Deutschen zumindest zu einem großen Prozentsatz noch die Möglichkeit gegeben, überhaupt ein Auto kaufen und sich die Unterhaltskosten leisten zu können. Doch das könnte sich bald schon ändern.

Die Kosten für Auto und Sprit explodieren dermaßen, dass von einer normalen Rente, von einem Gehalt in einer Familie schon bald nicht mehr jeder, der heute noch ein Auto hat, dieses weiter betreiben kann. Dass nun der Diesel ebenfalls weiter verteuert werden soll, stößt nicht gerade auf Jubelrufe. Immerhin werden landwirtschaftliche Betriebe jetzt schon deutlich mit Zuschüssen versorgt, um überhaupt überleben zu können; das Problem muss erst gelöst werden, bevor die Preissteigerung durchsetzbar ist. Weitere Opfer dieser Dieselpreiserhöhung werden Speditionen sein; sie sind jetzt schon durch hohe Kraftstoffpreise und die gnadenlos zu zahlende Maut in einen Überlebenskampf verwickelt; steigen die Preise weiter, wird das wieder der Verbraucher in den Supermärkten und bei jedem anderen Einkauf zu spüren bekommen. Wer sich immer wieder aktuell über Spritpreise, Tendenzen in der Preisentwicklung und andere wichtige Informationen zum Thema Autofahren und Tanken interessiert, sollte sich bei www.clever-tanken.de registrieren. Hier können auch Tankgutscheine gewonnen beziehungsweise immer wieder die günstigsten Tankstellen gefunden werden.

In manchen Ländern ist selbst ein altes Auto Luxus

Bei all den Klagen, wie teuer das liebste Kind des Deutschen doch geworden ist, vergessen viele, dass es in manchen Ländern gar nicht so selbstverständlich ist, dass alles motorisiert von Statten geht. Ein heillos überfüllter Bus verkehrt oft in den Dritte-Welt Nationen von Dorf zu Stadt; eigene Autos gibt es so gut, wie gar nicht. Das bedeutet bei oft angeschlagener Gesundheit und nicht ausreichender Ernährung auch noch Fußmärsche, die der westliche Bürger oft in einem Monat zurücklegt. Und das alles, um einen Behälter mit Wasser zu füllen oder andere Kleinigkeiten zu erledigen. Hält man sich das vor Augen, sind die paar Rostflecken am eigenen Fahrzeug wohl wieder etwas weniger schlimm. Immerhin kann man noch von A nach B fahren, um einen Arzt aufzusuchen oder einen Kofferraum voller Lebensmittel einzukaufen.

Kommentieren ist momentan nicht möglich.