Auch bei Hilfsreisen ins Ausland eine Reiseversicherung abschließen

Nicht immer nur ist es das Geld, das die Menschen in der so genannten Dritten Welt und anderen armen Ländern weltweit so dringend benötigen. Manchmal käme es auch sehr darauf an, dass die Menschen aus der „zivilisierten“ Welt diese armen Völker besuchen, um ihnen Wissen zu vermitteln, ihnen helfen, etwas aufzubauen. Spendengelder sind hier sehr wichtig, doch reicht es nicht, den Menschen das Geld einfach zu geben. Sinnvolle Hilfe ist oft nur durch Hilfsreisen möglich, während derer die Helfer vor Ort zupacken und damit das Geld auch zweckgebunden und an der richtigen Stelle ausgeben. Viele solcher Hilfsreisen sind an sich völlig privater Natur. Es sind Menschen, die sich einsetzen wollen, die das Flugticket aus der eigenen Tasche bezahlen und auch für ihre Unterkunft selbst sorgen. Das bedeutet nicht, dass man – wie bei jeder anderen Auslandsreise – nicht auch einen Koffer packen und wichtige Dinge mitbringen beziehungsweise vor der Abreise erledigen muss. Impfungen gilt es beim Hausarzt auffrischen oder neu durchführen zu lassen, ebenso muss für die Zeit des Aufenthaltes an alles gedacht werden. Insgesamt geben die Helfer also aus ihrer eigenen Tasche eine Menge Geld aus, um aktiv gegen die Not im anderen Land kämpfen zu können.

Am wichtigsten ist die Auslandskrankenversicherung

Wer so viel Geld ausgibt, um zu helfen, sollte dennoch nicht leichtsinnig sein. Einige Reiseversicherungen sollte man dennoch abschließen, denn sonst bezahlt man das Geld völlig umsonst oder hat einen riesigen Schaden, falls etwas schiefgehen sollte. Der Helfer muss nicht jede mögliche Versicherung auch wirklich abschließen. Es empfiehlt sich aber eine Reiserücktrittsversicherung und natürlich eine Krankenversicherung, inklusive einer Rücktransportversicherung, falls im fernen Land ein Unfall geschieht oder man schwer erkrankt. Das kann trotz Impfungen und der größten Vorsicht geschehen; man ist nicht davor gefeit, sich anzustecken oder durch schlechtes, unsauberes Wasser krank zu werden. Der Preis, mit dem Leben für seinen Hilfseinsatz zu bezahlen, ist viel zu hoch, vor allem, wenn jegliche Absicherung möglich ist. Die eigene Krankenversicherung deckt nicht jede Reise in ein fernes Land mit dem kompletten Leistungsangebot ab. Hier sollte sich der Hilfsreisende absichern, was genau abgedeckt ist, und was nicht. Einige Vorteile haben eventuell jene, die eine ADAC Mitgliedschaft abgeschlossen haben. Nachdem man sich über die schon bestehenden Versicherungen erkundigt hat, sollte man sich ein passendes Angebot für eine Auslandskrankenversicherung suchen – was nicht unbedingt zugleich ein günstiges Angebot bedeutet. Dennoch ist es sehr wichtig, hier nicht an der falschen Stelle zu sparen.

Reiserücktrittsversicherung, ja oder nein?

Dier Organisation einer Hilfsreise findet meistens weit im Vorfeld der Abreise statt. Eine Reiserücktrittsversicherung kann im Falle eines Falles sehr wichtig sein, denn auch hier kann etwas dazwischen kommen. Der Tod eines Angehörigen, eine Schwangerschaft, die eigentlich nicht geplant war, oder natürlich eine Erkrankung, die das Fliegen unmöglich macht: Hier bekommt man von der Reiserücktrittsversicherung auch bei einer Hilfsreise ins Ausland einen Großteil der Kosten zurückerstattet. So bleibt etwas Geld in der Kasse, um zu einem späteren Zeitpunkt die Reise doch noch zu verwirklichen und sein gutes Werk zu vollenden. Eine andere Möglichkeit wäre es, nicht auf privater Ebene in die armen Länder zu reisen, sondern sich einer Organisation anzuschließen. Auch hier ist jeder Helfer willkommen. Wie das im Detail dann mit den Reisemodalitäten aussieht, muss man sehen; von einer kompletten Übernahme der Kosten bis hin zu einer ebenfalls vollständigen Eigenzahlung ist hier alles möglich; je nach Organisation.

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