Gasgrills: Lebensmittel im Überfluss auf dem Rost
Gasgrills sind der Inbegriff von Gartenpartys, auf denen es leckeres Essen für jeden Geschmack gibt. Zusätzlich werden alkoholische Getränke und Softdrinks gereicht, von der Bowle über kistenweise Bier bis hin zu Säften und Mixgetränken. Salate und Gemüse, Fisch und Fleisch werden gegessen; alles ist im Überfluss vorhanden. Die gesellschaftlichen Events, bei denen gegrillt wird, sind sehr verschieden. Ein Grill von www.santosgrills.de kann im Garten stehen und von Freunden und Nachbarn benutzt werden, kann aber auch einem Verein gehören, der damit seine Kasse während eines Fests aufbessert. Es wird gegessen und getrunken, gelacht und getratscht, vielleicht auch einmal über die Weltpolitik ernsthaft geredet; die Unterhaltung und das „Es sich gutgehen lassen“ stehen aber im Mittelpunkt.
Tonnenweise Lebensmittel werden Jahr für Jahr weggeworfen
Die Überflussgesellschaft hat alles, was sie braucht. Schockierend sind daher auch die Berichte darüber, was an noch verzehrbaren Lebensmitteln weggeworfen wird, obwohl es so viele Menschen gibt, die Hunger leiden müssen. Humanitäre Hilfsorganisationen setzen sich dafür ein, dass die Konsumgesellschaft sich etwas mehr besinnt und verantwortlicher mit diesem Thema umgeht. Sicher gibt es auf der einen Seite die Lebensmittelgesetze: Nichts mehr darf verkauft werden, was das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten hat – so gilt dies auch für abgepacktes Grillfleisch und Würstchen. Doch muss auf der anderen Seite so viel eingekauft werden, dass locker die doppelte Zahl an Gästen auf der Party hätte sattwerden können? Etwas weniger einkaufen und einen Euro in den Hut des Obdachlosen, der nichts zu essen auf dem Tisch hat, zu spenden, wäre doch einmal ein Lösungsvorschlag, dass alle ein Stückweit zufriedener sein könnten. Freilich ist es peinlich, nicht alle Gäste am Grill satt zu bekommen; doch oft möchte man die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, so sehr biegen sich Rost und Tisch unter der Last aller Delikatessen.
Viele Handelsketten geben mittlerweile aber auch Waren, die nahe des Ablaufdatums sind, an die Tafeln in den Städten ab. Hier werden wohltätige Zwecke verfolgt; die bedürftigen Menschen aus dem Einzugsgebiet der Tafeln können sich hier die Waren günstig abholen. Sehr oft sind in den Kisten auch Brote und Brötchen vom Vortag, die der Bäcker an die Kunden nicht mehr verkaufen kann. Da freut sich auch eine Familie, die kein Geld für Fleisch zum Grillen übrig hat, einmal über ein Päckchen Fleisch oder Wurst oder mit viel Glück auch über einen Fisch – erhältlich für wenige Cent, eigentlich ein pro forma Obolus, der hier bezahlt werden muss. Von den Tafeln in den größeren Städten werden auch Suppenküchen organisiert, wo Obdachlose und hungernde Personen sich ein einfaches Essen gönnen können. Dies allein senkt den Berg der achtlos weggeworfenen Lebensmittel aber nur um einen Bruchteil. Wüssten die vor Hunger darbenden Kinder in der Dritten Welt von diesem Berg, sie würden wohl nur verständnislos den Kopf schütteln. Sie essen etwas Reis, Bohnen und vielleicht ab und an etwas, das von Spendengeldern finanziert wurde und sind froh, einen Schluck frisches Wasser zu haben, während in den Konsumgesellschaften nicht nur die Gasgrills unter der Fülle an Lebensmitteln ächzen.
Spendenaktionen Dank Grillveranstaltungen
Gerade Sportvereine engagieren sich oft auch, um Spendengelder sammeln zu können. Diese werden dann nicht nur für die bedürftigen Länder im Ausland verteilt, sondern auch in der Heimat sinnvoll eingesetzt. Lobenswert ist der Einsatz von Landjugend-Organisationen, Sportverbänden und anderen Vereinen, die einige Grillfeste veranstalten: Das erste Fest im Jahr, um selbst Geld für neue Trikots zu verdienen, oder einen der tollen Santosgrills für den Verein anzuschaffen – die weiteren Feste, um Spendengelder zu verdienen und sich damit einen Namen zu machen. Jeder Cent aus diesen Veranstaltungen – nach Abzug der Kosten für Grillgut, Gas und andere Einkäufe – ist wichtig und kommt auch sicher an, wenn sich für eine richtige Organisation, die ohne eigene Bereicherung hilft, entschieden wird. So tun die Gäste auf diesen Festen noch etwas Gutes, wenn sie schmatzend und lachend einen Grillteller verspeisen, dessen Erlös aber an bedürftige Menschen gespendet wird.